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RealPlayer:Genderfuck:
Der Film zeigt mehrere Videoporträts von Musikerinnen in der aktuellen elektronischen
Musikszene, u.a. mit HANIN ELIAS, SACHIKO M., PEOPLE LIKE US, MARINA ROSENFELD,
KAFFE MATTHEWS und KEVIN BLECHDOM. Es steht dabei zunächst immer die Musik
selbst im Mittelpunkt, wie die Musik produziert wird, welche Instrumente die Musikerinnen
jeweils benutzen. Die Musikerinnen beschreiben ihren Weg und ihre Musik selbst
und erst dann wird auf die Fragen nach Geschlechterrollen und -verhältnissen
eingegangen. Die Dokumentation handelt von sexuellen Codierungen von elektronischen
Instrumenten, von Geschlechterbildern und -rollen im Musikbereich, der öffentlichen
Wahrnehmung und Anerkennung von Musikerinnen, persönlichen Wegen bzw. Radikalisierungen
hin zu elektronischer Musik der vorgestellten Musikerinnen, Beziehungen von Körper,
Instrument, Sound. Warum gibt es auch in der elektronischen Musik so wenig Frauen,
die Musik machen? Wie war das mit den Vorstellungen einer geschlechtsneutralen
Maschinenmusik, in der es keine Rolle mehr spielt, wer die Musik produziert hat?
Warum scheint es im Bereich der elektronischen Musik trotz dieser Vorstellungen
und Möglichkeiten auch nicht anders zu sein, als in den anderen Bereichen
von Musik und Gesellschaft? Oder gibt es gar nicht wenige Musikerinnen und es
ist vielmehr hauptsächlich eine Frage der Repräsentation, wie denn Frauen
in den Medien wie auch szeneintern repräsentiert, gefeatured und dargestellt
werden? Regie:
Christina Ertl + Tobias Hassels (2003) 52
min., dt/engl. mit engl. UT Fireflies:
In schön gefilmten Bildern, teilweise schwarzweiss, portratiert Katharina
Fiegl die New Yorker Musikerinnen HONEYCHILD, THE CHICKLETS und MOLLY KING. Regie:
Katharina Fiegl (USA 1999), 10 min., englische OF Und
es wird noch der 5-minütige Kurzfilm "talk!" von Katharina Ellerbrock
gezeigt -auch zum Thema Musikerinnen, aus dem Material der Doku ´female+queer
words+beats`. |