Progamm - retrospektiv

28.10.07

Die Nacht
Italien/Frankr. 1960 (35mm, s/w, DF, 121min)
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IMDb :
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R: Michelangelo Antonioni
B: Michelangelo Antonioni
D: Jeanne Moreau, Marcello Mastroianni, Monica Vitt, Bernhard Wicki, Rosy Mazzacurati
Beginn 20:45 Uhr

La Notte Zwei in seelischer Leere erstarrte Menschen erkennen die Vergeblichkeit ihrer Ehe und alles Irdischen. Ein trüber Morgen sieht sie in hilfesuchender Umklammerung, auf der Flucht vor dem Nichts. Nach zehn Jahren sucht das attraktive Ehepaar Giovanni und Lidia Pontano nach einer Verbindung zueinander. Gemeinsam besuchen sie im Krankenhaus ihren todkranken Freund Tommaso. Anschließend gehen sie getrennte Wege. Giovanni muss zu einer Promotion Party für sein neues Buch. Lidia spaziert in Mailand an Orten ihrer Vergangenheit. Anschließend beschließt sie zu einer Party zu gehen. Die Nacht ist kühl und undurchsichtig, dennoch klar und belebend endlich.

Prädikat: Besonders Wertvoll. In der Begründung des Gutachtens der FBW hieß es 1961: Der Ausschuß ist sich bewußt, daß ihm hier ein Film zur Beurteilung übergeben worden ist, auf den der herkömmliche Kanon der Filmästhetik nicht mehr anwendbar ist. "La Notte" eröffnet bereits im Formalen Perspektiven, deren genaue Untersuchung von einem Ausschuß, dem nur begrenzte Zeit zur Verfügung steht, nicht geleistet werden kann. Der Bewertungsausschuß möchte die Vorläufigkeit seiner Feststellungen ausdrücklich betonen, die nichts anderes sein sollen als die gleichsam erste Reaktion auf ein filmisches Gebilde, für das ganz ohne Zweifel der Begriff "genial" verfügbar ist. Die Äußerungen des Bewertungsausschusses zu dem Film "La Notte" können nichts anderes sein als unvollkommene, fragmentarische Bemerkungen, die sich von irgendwelchen Interpretationskünsten fernhalten.