Progamm - retrospektiv

05.03.06

Licht im Winter
Schweden 1963 (16mm, DF, s/w, 80min)
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IMDb :
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R: Ingmar Bergmann
B: Ingmar Bergmann
D: Ingrid Thulin, Gunnar Björnstrand, Gunnel Lindblom, Max von Sydow, Allan Edwel

Seit dem Tod seiner Frau hat Pfarrer Ericsson auch den Glauben an Gott und die Fähigkeit zu lieben verloren. Eomtionslos und ohne Überzeugung absolviert er seine Gottesdienste. Als ihn die Frau des selbstmordgefährdeten Fischers Jonas bittet, ihrem Mann neuen Lebensmut zu schenken, hat er aufgrund seiner eigenen Resignation nur leeren Phrasen übrig. Auch für die Lehrerin Märta (Ingrid Thulin), die ihn mit ihrer Liebe bedrängt, findet er keine Gefühle. Als kurze Zeit später die Leiche des Fischers gefunden wird, steht Thomas vor den Trümmern seines Glaubens............ Einer der bedrückendsten und gedankenschwersten Filme hat Bergman mit dem theologischen Kammerspiel LICHT IM WINTER inszeniert. In langen Einstellungen, die eher für die Filme Carl Theodor Dreyers typisch sind, sprechen die Protagonisten in Richtung Kamera, klagen sich an oder debattieren über die Theodizee - das elementare Problem des Christentums: kann es Gott geben, wenn es so viel Böses in der Welt gibt...(Ikonen) „Licht im Winter“ gehört neben „Wie in einem Spiegel“ und „Das Schweigen“ zu Bergmans „Kammerspiel-Trilogie“ und kann als einer der wichtigsten Filme des Regisseurs gelten.